Der HSC hatte sich vor dem Spiel vorgenommen, das Vereinsgelände des VfL Bückeburg wieder als Spitzenreiter der Landesliga zu verlassen. Das Ziel hat die Mannschaft von Martin Polomka durch das 2:1 auch erreicht. Allerdings blieb es bis zum Schlusspfiff spannend, denn der HSC musste ab der 35. Minute mit zehn Spielern auskommen. Marcel Polomka hatte nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot gesehen. „Die Entscheidung war ziemlich hart vom Schiedsrichter“, so Trainer Martin Polomka.

Schon nach zehn Minuten war seine Mannschaft in Führung gegangen. Niklas Kiene bediente Mitchell Jordan, der eiskalt vor dem Tor einschob. Bis zum Platzverweis spielten nur die Hannoveraner. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz“, sagte Polomka. Mit zehn Mann agierten die Gäste etwas defensiver, die Bückeburger wurden drückender. „Es war Weltklasse, wie gut wir alle gemeinsam gegen den Ball gearbeitet haben“, lobte der Coach sein Team. „Etwa 50 Flanken sind in unseren Strafraum gesegelt“, berichtete er. Einen Konter über Adem Lukac und Steffen von Pless vollendete Niklas Kiene zum 2:0 (85.).

Doch das Spiel war noch nicht entschieden, denn eine Flanke rutschte der gutstehenden HSC-Defensive dann doch noch durch und Marvin Stahlhut konnte verkürzen (88.). „Es war ein Kampf bis zum Schluss“, so Polomka, der „stolz“ auf den Auftritt seiner Mannschaft war. „Wir haben uns den Sieg auch verdient“, fand er.

(Bericht von Sportbuzzer.de entnommen)