Kein Ergebnisdenken
Im Vordergrund steht die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und der Spaß

Ein Spieler kann nur dann seine optimale Leistungsfähigkeit erreichen, wenn er sich im Spiel vergnügt. Seine Leistungen mit anderen messen zu wollen ist so selbstverständlich und natürlich wie das Essen und Schlafen. Das Wettspiel ist für die jungen Fußballspieler und ihre optimale sehr wichtig, solange aber die Entwicklung der Spieler und nicht das Ergebnis im Vordergrund steht. Somit ist ganz klar zu betonen, dass Spielergebnisse sekundär zu betrachten sind.

Es darf keinen Leistungsdruck und keine taktischen Zwänge geben. Allen Kindern im Kinderfußball steht die gleiche Spielzeit zu, unabhängig von der derzeitigen Spielstärke.

Die Kinder sollen auf allen Positionen zum Einsatz kommen, auch auf der Torwartposition, damit sie ganzheitlich ihr Spielverständnis verbessern können. Auf diese Art und Weise erhält jeder einzelne Spieler die Chance ein Tor zu schießen und somit die Chance auf Erfolgserlebnisse.

Das allerschönste in dem Alter ist es ein Tor zu erzielen und diese Erfolgserlebnisse steigern das Selbstbewusstsein und die Motivation. Wir alle wollen zufriedene, glückliche und motivierte Kinder beim Fußball sehen, was aber bei festen Positionen nicht möglich ist, da der Torwart oder Verteidiger, die leider häufig nur zum Tore verhindern „abgestellt“ werden, nicht in den Genuss  dieser Erfolgserlebnisse kommen. Jeder junge Spieler soll sich gleichwertig innerhalb der Gruppe fühlen und die gleichen Chancen zum Lernen erhalten. Zugleich wird den Kindern und Jugendlichen damit vermittelt, dass man im Mannschaftssport seine eigenen Interessen auch mal hinten anstellen muss und jeder Spieler für den Anderen spielt, für den anderen rennt, sowie für den Anderen kämpft und dass man sich über den Erfolg der anderen Mitspieler genauso freuen soll wie über den eigenen Erfolg.

Zugleich entwickeln die Kinder ein Verständnis dafür, wie schwierig es sein kann auf bestimmten Positionen zu spielen. Sie bekommen die Möglichkeit alle Positionen und die daraus resultierenden Aufgaben kennen zu lernen um später ein kompletterer und vielseitigerer Spieler zu werden.

Die Vielseitigkeit der Spieler wird gefördert und die Gefahr „Positionsidioten“ zu entwickeln wird gleichzeitig gemindert.