Am Samstag, den 12. Januar 2019, kämpften bei unserer Vereinsmeisterschaft 23 HSCer sechs Stunden lang um die begehrten Titel im Einzel und Doppel.

 

Viele Spiele waren in der Vorrunde umkämpft, die großen Überraschungen blieben in diesem Jahr aus. Auch in der KO-Runde setzten sich die favorisierten Spieler durch, so dass im Halbfinale unsere Erste Herren unter sich war. Stefan Schäfer bezwang im Halbfinale Arne Preuß und ließ auch im Endspiel dieses Mal Rainer Gsöls keine Chance, der dieses durch einen Erfolg gegen Yannic Gießner erreicht hatte. Herzlichen Glückwunsch zum ersten HSC-Titel, Stefan!

 

„Rückkehrer“ Gerald Bülow, der nach 17 Jahren TT-Pause den Weg zu uns zurückgefunden hat – herzliche willkommen zuhause, lieber Gerald! – gewann die Trostrunde. Im Endspiel besiegte er Marcus vom Brocke, Dritter wurde unser zweiter Neuzugang Juri Spivak, auch Dir wünschen wir eine tolle Zeit beim HSC!

 

Im Doppel kämpften Axel Stolte und Jens Lübbers im Vorfeld um Jürgen Weindling als Doppelpartner. Letzterer entschied sich für Axel, im Finale sah er dann aber witziger Weise Jens – an der Seite von Rainer Gsöls – wieder und verlor mit Axel nach fünf hart umkämpften Sätzen mit 11:13 im Entscheidungssatz. Gemeinsame Dritte wurden Stefan Schäfer/Arne Preuß sowie Michael Dyballa/Christoffer Glaubitz.

 

Nach genau sechs Stunden Spielzeit konnte traditionell bei der abschließenden Siegerehrung jeder Teilnehmer einen Sachpreis mit nach Hause nehmen. Hierfür hatte wie immer „Chef-Organisator“ Jens Brummermann gesorgt, der aufgrund von Meniskusproblemen erstmals in 35 Jahren nicht aktiv mitspielen konnte, sondern sich ganz auf die Turnierleitung konzentrierte.

Und hungern musste an diesem langen Nachmittag auch niemand: Dirk Weselmann hatte wieder sein traditionelles „Mettbrötchen-Buffet“ aufgebaut, Pia Brummermann hatte Muffins gebacken und Lev Pak einen verspäteten „Hochzeitskuchen“ dabei.

Mein „Held des Tages“ war an diesem komplett verregneten Samstag Marcus Lehmann, der während der Veranstaltung unseren sechsten Tischtennistisch reparierte sowie unseren defekten Bandenwagen auf seinen 75 KM langen Heimweg mitnahm, um auch diesen wieder instand zu setzen.

 

Den Abend haben wir dann im „Amadeus“ mit leckerem Essen und Cocktails ausklingen lassen.

 

Jens Brummermann