Kinderfußball ist für die Kinder und kein „Stellvertreterspiel“ für die Erwachsenen

Es geht beim Kinderfußball nicht darum, dass die Kinder ihren Eltern auf dem Fußballplatz Spaß bereiten, sondern selbst Spaß haben. Sie sollen ihre Eltern auch nicht stolz machen oder ihnen Erfolgserlebnisse verschaffen. Nach dem Spiel  im Kinderfußball ist nicht die Frage nach dem Ergebnis die Richtige, sondern ob es Spaß gemacht hat. Das gilt auch für die Eltern, Großeltern, Geschwister Nachbarn und Bekannten.

Unsere Trainer und Betreuer achten besonders darauf, dass die Kinder und Jugendlichen sich frei ohne Druck entfalten können und leben dies allen anderen Erwachsenen vor.

Kinderfußball hat nur sehr wenig mit dem Erwachsenenfußball gemein, so wie wir ihn alle aus dem Fernsehen oder Stadion kennen. Unsere Aufgabe als erwachsene Vorbilder ( Trainer und Betreuer, Eltern und Zuschauer ) ist es, die Kinder beim Erlernen einer neuen Sportart kindgerecht zu begleiten und zu unterstützen. Eine gute Entwicklung braucht Freiheit. Spaßbetontes, freies Spielen und permanente Instruktionen von Erwachsenen ist laut mehrerer Studien der beste Weg um kreatives Verhalten bei Juniorenspielern zu fördern

 

Unser Motto:

„Sag mir weniger – dann sehe ich mehr!“

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
Kindertraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining.

Das Spielen und Üben in jeder Entwicklungsstufe wird den körperlichen sowie geistigen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Kinder angepasst. Nur wenn sich die Anforderungen des Trainings und Spiels mit dem Alter entsprechenden Fähigkeiten der Kinder decken, wird der junge Spieler mit Spaß das Fußballspielen effektiv erlernen. Deshalb ist es essentiell, dass unsere Trainer und Betreuer genauestens über die motorisch-körperlichen und psychosozialen Merkmale der jeweiligen Altersgruppe Bescheid wissen und das Training und Spiel dementsprechend zielorientiert ausrichten.

Diesbezüglich nehmen unsere Trainer und Betreuer an internen und externen Schulungen und Fortbildungen teil und sind gewillt sich im regelmäßigen Austausch mit Vereinskollegen gegenseitig konstruktiv zu beraten. Dabei werden unseren Trainern und Betreuern beim HSC Fachmedien zur Verfügung gestellt, der Erwerb von Trainerlizenzen gefördert und alles dafür getan, dass sie sich bei uns wohl fühlen und gute Arbeit machen können.

Auch die Eltern und andere erwachsene Begleiter aus dem Umfeld des Kindes sollen auf die Fähigkeiten, die Erfahrungen und das Engagement der Trainer und Betreuer vertrauen, die stets ihr Bestes tun um die Kinder und Jugendlichen altersgerecht auszubilden.

Man sollte keine Wunder erwarten, denn die Entwicklung in diesem Alter braucht viel Geduld und solch ein Entwicklungsprozess des Erlernens des Fußballspielens dauert in der Regel acht bis zwölf Jahre. Auch sollte einem bei den an die Trainer und Betreuer gestellten Forderungen und Ansprüche immer bewusst sein, dass es sich hier um freiwilliges Ehrenamt handelt und sie ihre Freizeit dafür opfern, dass die Kinder und Jugendlichen Fußball spielen können!